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Gerd Meibers: Lyrik und Bilder



 

Oh Wunder

 

Nimmt der Mensch

noch Wunder wahr

wird das Leben

wunderbar

doch sieht der Mensch

die Wunder nicht

wird er meistens

wunderlich

(Gerd Meibers)

 

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(in Arbeit!!)

neuere Gedichte

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aufbruch

in den zweigen
liegt ein ahnen
zögernde sonnenstrahlen
im kalten wind
das rot der azalee bricht auf
den weg zu zeigen
du
schaust hinaus
möchtest aufbrechen
immer wieder neu
zögerst
spürst doch
dass ein nie endender weg
längst beschritten ist

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unvermögen

weil
du allein warst sagtest
 du wäre dir nichts eingefallen
was du in worte fassen möchtest
seit du nicht mehr allein bist fällt dir
keine entschuldigung mehr ein
für dein zeitweiliges
unvermögen

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winter

schwer
hängt der januar
in den kahlen bäumen
letzte hagebutten
 sind schwarz geworden

in der nische
der jackentasche

hat sich

eine kastanie versteckt
der
 nach geborgenheit
suchenden hand
zum trost

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leise

weise
las ich
müßte man im alter werden
weise
 wiederholte ich
leise